Mai 2012
M D M D F S S
« Feb    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Changes

… hier geht’s weiter in Zukunft: http://abenteuerundfreiheit.tumblr.com/

Dialektik von Form und Inhalt

… neulich in der Post. Tausend Dank!!!


Verweigerung im Cordhütchen-Sozialismus

Zonic-Herausgeber A.Pehlemann in einem Vortrag über die Post-Punk Szene und die unabhängige Tapekultur in der DDR mit ihren spezifischen Wechselwirkungen von Literatur, Film, Kunst und Musik. Download ->


Rosa Extra, Foto: H.Hauswald

Das Sich-Einrichten im Leiden

»Die nur als Kritik richtige Erkenntnis, ein jeder sei einstweilen ein armer Teufel, dumm und unterdrückt, führt nicht mehr zu verletztem Stolz und wütendem Aufbegehren, sondern sie wird schamlos breitgetreten und als beglückendes Erlebnis einigender Verbundenheit in gemeinsam ertragender Unterdrückung genossen. Weil solche Kameraderie die Menschen nicht bestätigt, wo sie sich wehren, sondern wo sie wehrlos leiden – nichts wollen, nichts wissen, nichts können und nichts tun -, herrscht grenzenlose Bereitschaft zu ‚menschlichem’ Verständnis, und schon daran zu kratzen ist tabu. […] Weil jeder jeden als armen Irren betrachtet, […] hört keiner dem anderen mehr zu.« (Wolfgang Pohrt, an irgendeiner Stelle seiner alten Texte)

L.O.V.E.

Claire Fontaine

Ausbruchsversuche

 »Können sich zwei Personen verbinden? Oder bleiben sie nur in den Bildern gefangen, die schon gezeichnet sind, bevor sie dem anderen begegnen? Das Bild hilft aus der Gefangenschaft im eigenen Selbst, weist darauf hin, dass es etwas anderes gibt und legt zugleich dieses andere fest, lässt es als Gegenstand der eigenen Vorstellung verschwinden …«

(Giorgio Cesarano)


Nan Goldin

We live as we dream


Enki Bilal

In girum imus nocte et consumimur igni

Das, was abgeschafft werden muss, besteht weiter und zusammen damit unser Verschleiß. Man zerreibt uns. Man trennt uns. Die Jahre vergehen und wir haben nichts verändert. Noch einmal der Morgen auf denselben Straßen. Noch einmal die Müdigkeit so vieler durchgemachter Nächte. Es ist wirklich schwer, mehr zu trinken…

… so excited - just can’t hide it

Changes


Leipzig-Connewitz, September 2008

A golden present

wundervoll ausgesucht und verpackt, direkt aus dem Goldenshop

Lâchez tout!


A.Schwarzenbach

»Ich betrachte Dich.

Wir werden uns auf der Brücke der Klarheit treffen,

bevor wir in die Nacht unserer Unterschiede hinabtauchen.

Wir werden schwimmen, nah oder entfernt,

entspannt oder angespannt, der Strömung unseres Rätsel folgend,

um uns in der ungewissen Umarmung unserer fliehenden Schatten wiederzufinden.

Wir sind nicht die einzigen, die sich eines Tages

aus den tiefsten Gründen ihrer Einsamkeit erhoben haben,

um die Flucht vor unseren Phantomen zu ergreifen,

unbekümmert darum, ob diese weiblich oder männlich sind.«
(
Annie Le Brun)

Argwohn

Via: http://helge.tumblr.com/

Sur l’eau

»Rien faire comme une bête,
auf dem Wasser liegen und friedlich in den Himmel schauen,
’sein, sonst nichts, ohne alle weitere Bestimmung und Erfüllung’.«
(Th.W.Adorno.)

 

»So Kam ich zu dem Schluss, dass nichts muss.«
(B.Morgenstern)


driftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdrift
driftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdrift
driftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdrift
driftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdrift
driftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdrift
driftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdrift
d
riftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdrift
driftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdrift
driftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdrift
driftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdriftdrift

Just like we breakdown

Wir stürzten überwältigt in den nassen Sand,
mit uns zerbrachen unsere Egos.
Euphorie und Melancholie
in einem Ozean aus purem Sound.

 

Vorfreude

Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben …

… ist die Depression. ->

 

Überwachen und Strafen


ehemals Kaserne und Militärgefängnis, heute: Arbeitsamt Leipzig

 

Wir müssen durch den Monsun


Ein altes Sprichwort besagt: je rauschender die Musik, desto melancholischer werden die Menschen. Auf jede Entgrenzung folgt erst die Depression und dann das Verlangen nach Wiederholung. Immer auf der Suche nach der Party, die gerade nicht ist.
Immer und immer weiter.
Schließlich tanzen wir gegen die Verhältnisse an.
Ansonsten ist es nicht unsere Revolution.
Wir tanzen im Viereck.
Wir tanzen wie die Roboter.
Jack is in da house.
Clap your hands, say yeah!
Mechanisch.
Die Blicke gesenkt.
Oder mit den suchenden, scheuen Blicken der Vernachlässigten.
Die Bassdrum klickt sehnsuchtsgeschwängert vor sich hin, während von irgendwo weit entfernt eine Emo-Band übers Nichtgeliebtwerden singt.
Nächte lang, Wochen lang, Jahre lang.
Bumm klick bumm klick bumm klick bumm klick.
Aus diesem Stoff werden die Romane der nahen Zukunft gemacht.
Versprochen.

Interview-Collage: Gedanken zum Hedonismus ->

 

Deutschland kaputt

Nach Bombenterror und 40 Jahren kommunistischer Diktatur nun auch noch das. Die heutige Dresdner Morgenpost meint, es wäre bald soweit:

 

 

Tip für heute: das Arbeitsamt kaputt klagen. Morgen dann Sachsen, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. Und die Ausländerbehörden. Und Frontex. Und meine Vermieterin. Und die mir durchaus bekannte Person, die am vergangenen Wochenende in meiner Wohnung fast all meine Schokokekse aufgegessen hat. Ich kriege Euch alle!